NACHRUF: HELMUT W. BANZ

Strahlen sollten die anderen. Zum Tode des Filmvermittlers Helmut W. Banz.

Unter den Schriftstellern der amerikanischen Moderne, die der Filmkritiker, Leser und Buchsammler Helmut W. Banz so sehr liebte, war ihm die auf das Wesentliche verkürzte Sprache Hemingways wohl näher als die ausufernden Sätze eines William Faulkner. Allerdings hatte er für sich selbst einen Weg gefunden auch in einer knappe Sprache die emotionale Beteiligung mitschwingen zu lassen, ohne die jedes Kinoschauen sinnlos wäre.

Weiter ...

STELLUNGNAHME DES VDFK ZUR NOVELLIERUNG DES FFG

Antwort auf den Aufruf der FFA zur Stellungnahme anlässlich der anstehenden Novelle des Filmförderungsgesetzes 2014

DIE PREISE DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2011

Der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) verlieh am 13. Februar 2012 in Berlin im Atrium der deutschen Bank den Preis der deutschen Filmkritik. Es ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Er wird nach einer Abstimmung unter den rund 300 Mitgliedern an deutsche Filme vergeben, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 in Deutschland im Kino zu sehen waren. Je zwei Preise gehen an „Halt auf freier Strecke“ (sechs Nominierungen), „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (fünf Nominierungen) und „Pina – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“ (zwei Nominierungen).
Zum dritten Mal gewinnt ein Film von Andreas Dresen (nach „Nachtgestalten“ 1999 und „Halbe Treppe“ 2002), zum zweiten Mal ein Film von Wim Wenders (nach „Alice in den Städten“ 1975). Sandra Hüller erhält zum zweiten Mal den Preis als beste Darstellerin (nach 2006 für „Requiem“).

Spielfilm
Halt auf freier Strecke (Andreas Dresen)

Spielfilmdebüt
Almanya – Willkommen in Deutschland (Yasemin Samdereli)

Dokumentarfilm
Pina (Wim Wenders)

Darstellerin
Sandra Hüller (Über uns das All)

Darsteller
Milan Peschel (Halt auf freier Strecke)

Drehbuch
Yasemin und Nesrin Samdereli (Almanya)

Kamera
Daniela Knapp (Poll)

Schnitt
Toni Froschhammer (Pina)

Musik
Ingo Ludwig Frenzel (Lollipop Monster) ex aequo Benedikt Schiefer (Unter dir die Stadt)

Ehrenpreis
Darius Ghanai (Vorspanngestalter)