NACHRUF AUF VOLKER GUNSKE

Unser langjähriges Mitglied Volker Gunske ist am 25. Mai verstorben.

Wir veröffentlichen einen Nachruf von Robert Weixlbaumer.

AUSSCHREIBUNG SIEGFRIED KRACAUER PREIS IN NEUER PARTNERSCHAFT

Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFK), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und die Film- und Medienstiftung NRW schreiben den renommierten, mit 15.000 Euro dotierten Preis für Filmkritik erstmals gemeinsam aus.

Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFK) und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg konnten die Film- und Medienstiftung NRW als zusätzlichen Stifter für die Auslobung des Preises für deutsche Filmkritik gewinnen. Die nach dem herausragenden Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte Auszeichnung wird im Rahmen des Film- und Kinokongress und des Kinoprogrammpreis NRW im November in Köln verliehen.

Ab sofort können sich Autorinnen und Autoren um zwei Auszeichnungen bewerben:
um den mit 3.000 Euro dotierten Preis für die Beste Filmkritik und um ein einjähriges Stipendium. Das Stipendium ist mit 12.000 Euro dotiert und eröffnet dem Preisträger die Möglichkeit, sich in dieser Zeit umfassenden Recherchen für eine Essay-Reihe zum Thema „Zukunft des Kinos“ zu widmen. Das Stipendium verpflichtet zu einer mehrteiligen Essayreihe sowie zum regelmäßigen Erstellen eines Blogs.

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EMAF-PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK FüR WOMAN WITHOUT MANDOLIN

Beim European Media Art Festival (EMAF) in Osnabrück 2016 hat die Jury des Verbands der deutschen Filmkritik Fabiano Mixos Film „Woman Without Mandolin“ (D, 4:47 Min) ausgezeichnet.

Der EMAF-Medienkunst-Preis der deutschen Filmkritik wird an eine herausragende deutsche Arbeit des Festivals vergeben und ist mit 1000 Euro dotiert.

 

Begründung:

Woman Without Mandolin zeigt uns das Portrait einer Frau – ein Portrait in Bewegung. Ein Gesicht und einen Körper durch die Zeit zerschnitten und geteilt - in der Zeit und durch die Zeit gefaltet. Dieser kunstvolle und poetische Film von Fabiano Mixo ist nicht nur inspiriert von der kubistischen Malerei und ihren Meistern, er ist vielmehr deren Aktualisierung durch die Möglichkeiten der Audiovisualität, durch die Montage, die für die Dauer eines Films unaufhörlich fragmentiert und neue Proportionen schafft.

Mit diesem Film zeigt Mixo, dass er eine klare Vorstellung vom Wesen der Filmkunst hat, von ihrer Möglichkeit, den Kubismus durch Bewegung und Zeit neu zu denken und neu zu öffnen. Er etabliert auch einen Blick auf den Menschen, dem nicht nur eine Perspektive gemäß sein kann und durch den sich der Mensch stets zeigt und gleichzeitig verbirgt. Durch dieses Verfahren und die intensive Präsenz seiner Darstellerin Miriam Goldschmidt wirft Mixos Film die ganz fundamentale Frage nach der Wahrnehmung und der Repräsentation des anderen Menschen auf.“

Die VDFK-Jury 2016: Lukas Stern, Carolin Weidner und Wilfried Hippen (vlnr) / Foto: Angela von Brill

Berlin/Osnabrück, 25.04.2016