KRITIKER, SAMMLER, LEHRER, RESTAURATOR

Enno Patalas, 15.10.1929-7.8.2018

Man kann sich gut vorstellen, wie er im Januar 1957 mit seinen Freunden Wilfried Berghahn, Ulrich Gregor, Theodor Kotulla um die rechte Definition von Kritik kämpfte: für die erste Ausgabe ihrer Zeitschrift Filmkritik. Aktuelle Informationen für Filmfreunde. Sie wollten hoch ansetzen – und sich zugleich zu ihrer Neigung zum Ästhetischen wie zum Politischen bekennen: „Wie wollen es mit Walter Benjamin halten: Das Publikum muß stets unrecht erhalten und sich doch durch den Kritiker vertreten fühlen. (…) Filmkritik sollte versuchen, den Blick des ansprechbaren Kinogänger zu schärfen – im Künstlerischen: für ästhetische Strukturen und Bauformen, in denen allein (…) das Genie des Künstlers sich kundgibt; im Gesellschaftlichen: für soziale und politische Leitbilder, in denen, bewußt oder unbewußt, der Geist der Zeit sich ausspricht.“ Nahezu 25 Jahre stritt er dann in über 750 Texten für sein Verständnis von Film, oft mit seiner Frau Frieda Grafe. Im ersten Jahr neigte er noch zu politischer Wertung (etwa bei Richard Brooks, Anthony Mann, Don Siegel, William Wyler), würdigte aber auch Robert Siodmaks Nachts, wenn der Teufel kam für seine formale, künstlerische Qualität. Je länger er dann schrieb, desto radikaler monierte er die fehlende Beachtung „der Strukturen und Bauformen“: Es ging ihm nun weniger darum, „ablösbaren Bedeutungen“ nachzuspüren, sondern eher „den Regeln, nach denen neue Bedeutungen ausgelöst werden.“ Kritik habe nicht „die fertigen Ideen des Werkes in ihre Sprache zu übersetzen“, sondern „durch Vertiefung in die Struktur des Werkes seinen objektiven Gehalt zu erkennen.“

Geboren wurde Enno Patalas 1929 in Quakenbrück. Ab 1949 studierte er Publizistik und Germanistik in Münster. Dort gründete er mit Freunden rasch einen Filmclub. Das führte zu ersten Filmkritiken für den Düsseldorfer Mittag. 1963 publizierte er (mit U.Gregor) eine „Geschichte des Films (1895-1960)“ sowie eine „Sozialgeschichte der Stars“. In den 1960er/1970er Jahren schrieb er regelmäßig für Die Zeit, gleichzeitig realisierte er filmische Porträts für den WDR: über F.W.Murnau und Jean Renoir, Ernst Lubitsch und Josef von Sternberg. An zwei Bänden der blauen „Reihe Film“ war er maßgeblich beteiligt: 1976 über Fritz Lang, 1990 über F.W.Murnau. 1999 veröffentlichte er ein wundersam lakonisches Werk-Porträt von Alfred Hitchcock.

1973 übernahm Patalas die Leitung des Münchener Filmmuseums (und behielt sie über 20 Jahre lang inne). Damit begann der zweite Teil seiner beeindruckenden Lebensleistung. Vom ersten Tag an ging es ihm darum, Filme im Zusammenhang zu präsentieren. Seine Retrospektiven von Regisseuren, Genres und Themen, von Epochal-Stilen und National-Kinematographien wurden landesweit beachtet (und beneidet). Die Höhepunkte dabei: die Filmreihen zu Carl Theodor Dreyer (1974) und Kenji Mizoguchi (1978), zum Italienischen Neorealismus (1979) und Film noir (1981/82), zu Howard Hawks (1985) und Farbe im Film (1988). Der Kritiker wurde so zum Lehrer für viele Cinephile hierzulande, da er nach und nach half, sichtbar zu machen, was zuvor nur aus Lexika bekannt war. Gleichzeitig ging Patalas daran, Stummfilme, klassische Werke und Autorenfilme zu sammeln. Sein Archiv umfasste am Ende mehrere tausend Titel. Dieses Sammeln führte schließlich zum Ärger über den Zustand vieler Kopien. Also begann er, miserable Kopien wichtiger Filme zu restaurieren, sowie einige Meisterwerke, die unvollständig vorlagen, zu rekonstruieren (am spektakulärsten die Arbeit u.a. an Die Nibelungen, Metropolis, M).

Enno Patalas war ein energischer Mann, mal freundlich, mal auch streng. Es ließ sich gut mit ihm streiten, wenn er Engagement und Kompetenz anerkannte. Für Schwätzer hatte er keinerlei Verständnis. Sprach man mit ihm über Fritz Lang, konnte es sein, dass er kein Ende fand – weil er so viel erfahren und entdeckt hatte, dass ihm stets noch eine andere Anekdote, ein weiteres Detail, eine andere Nuance einfiel. Er wird fehlen.

Norbert Grob

Aus EPD Film 09/2018, mit freundlicher Genehmigung des Autors Norbert Grob und der Redaktion.

17.08.2018

 

AUSSCHREIBUNG SIEGFRIED KRACAUER PREIS 2018

Vergabe am 24. November 2018 bei der Preisverleihung des Kinofest Lünen in Nordrhein-Westfalen | Bewerbungsschluss für den Siegfried Kracauer Preis 2018 ist der 1. September 2018

Der Verband der deutschen Filmkritik (VdFK), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und die Film- und Medienstiftung NRW schreiben zum fünften Mal den insgesamt mit 15.000 Euro dotierten Preis für Filmkritik aus. Die nach dem herausragenden Autor und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte Auszeichnung wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Kinofest Lünen am 24. November 2018 vergeben.

Ab sofort können sich Filmkritikerinnen und Filmkritiker aus dem deutschsprachigen Raum um zwei Auszeichnungen bewerben. Der Preis für die Beste Filmkritik ist mit 3.000 Euro dotiert. Das einjährige Stipendium ist mit 12.000 Euro ausgestattet. Das Stipendium eröffnet die Möglichkeit, sich umfassenden Recherchen für eine mehrteilige Essayreihe zum Thema „Zukunft des Kinos“ zu widmen, sowie einen regelmäßigen Blog zu frei wählbaren Themen umfassen.

Medienpartner für die Publikation der im Rahmen des Stipendiums entstandenen Texte ist das renommierte Filmmagazin FILMDIENST (www.filmdienst.de), das auch den Blog ausrichtet.
Bewerbungsschluss für den Siegfried Kracauer Preis 2018 ist der 1. September 2018. Eine gemeinsam von den Preispartnern berufene unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe beider Preise anhand der Einreichungen.

Unter der Internetseite www.siegfried-kracauer-preis.de stehen weitere Informationen und die Bewerbungsmodalitäten bereit.

Ansprechpartner:
VdFK e.V., Dunja Bialas, 0179 28 40 279, kracauer@vdfk.de
Film- und Medienstiftung NRW, Erna Kiefer, 0211 9305022, ernakiefer@filmstiftung.de
MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Uwe Rosentreter, 0711 90715-407, rosentreter@mfg.de

 

Bitte beachten Sie zu Einreichungen für den Siegfried Kracauer Preis 2018 die Regularien des Preises.

Pressemitteilung vom 19. Juni 2018

KULTUR FüR ALLE - NACHRUF HILMAR HOFFMANN

Der Frankfurter Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann ist am 1. Juni im Alter von 92 Jahren gestorben.


Vor vier Jahren kehrte er noch einmal an den Ort zurück, an dem seine Karriere begann: Oberhausen. Hilmar Hoffmann, der 20 Jahre Kulturdezernent der Stadt Frankfurt und neun Jahre Präsident der Goethe-Institute war, diskutierte mit dem jetzigen Leiter der Kurzfilmtage Oberhausen, Lars Henrik Gass, über die Anfänge des Festivals, das er 1954 gegründet hatte. Es war ein amüsantes und anekdotenreiches Gespräch. Hoffmann erzählte, wie sich das Festival, als das noch gar nicht politisch opportun war, um eine Öffnung gegenüber den sozialistischen Ländern Osteuropas bemühte. Und er gab Einblicke, wie die Politik jener frühen Jahre funktionierte, als Verabredungen noch mit einem Handschlag besiegelt wurden.

Für unseren Verband bedeuteten die Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen, wie sie damals hießen, in den sechziger und siebziger Jahren zusammen vielleicht mit der Mannheimer Filmwoche das damals wichtigste Festival in der Bundesrepublik. Es bedeutete einen Blick über den Eisernen Vorhang, aber auch einen Ort der Diskussion und der Kommunikation untereinander. In dieser Zeit war der Festsaal der Luise-Albertz-Halle, der immerhin 1600 Zuschauer fasste, im internationalen Wettbewerbsprogramm meist ziemlich gefüllt. Arbeitsgemeinschaft der Filmjournalisten e.V. hieß der Verband damals. Hoffmann war Mitglied und blieb bis zu seinem Tod Ehrenmitglied. Die AG hatte in Oberhausen den Status eines zumindest ideellen Mitveranstalters; erst Angela Hardt, eine seiner Nachfolgerinnen, löste diese Verbindung in den neunziger Jahren auf.

Hilmar Hoffmann war zum Zeitpunkt der Gründung des Festivals der Direktor der Volkshochschule, später wurde er Kulturverantwortlicher der Stadt Oberhausen. 1970 wechselte er als Kulturdezernent nach Frankfurt und hatte dieses Amt bis 1990 inne. Der Name Hilmar Hoffmann stand für eine Frankfurter Kulturpolitik, die wegweisend für viele andere Städte war. In ihr findet sich viel von der Aufbruchsstimmung der sechziger Jahre. Hoffmanns Politik stand für eine Demokratisierung der Kultur. Hoffmann hat sich schon als Frankfurter Kulturdezernent immer geweigert, eine allzu simple Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen.

Die zwei Jahrzehnte in Frankfurt ließen ihn zum profiliertesten Kulturpolitiker der deutschen Nachkriegsgeschichte werden, ein Mann mit Visionen, der Ideen aufgriff, die in der Luft lagen, sie aber auch politisch umsetzen konnte. 15 neue Museen oder Ausstellungshäuser wurden in seiner Zeit neu errichtet oder umgebaut, er installierte das Museumsufer, eine Kette von meist in alten Patrizierhäusern untergebrachten Museumsbauten. Viele, wie etwa das Architekturmuseum oder das Jüdische Museum, waren Neugründungen. Die Frankfurter Oper wurde in seiner Zeit zum vielleicht wichtigsten Regie-Musiktheater, im Schauspiel führte er unter dem Brecht-Schüler Peter Palitzsch ein Mitbestimmungsmodell ein, im Theater am Turm berief er Rainer Werner Fassbinder.

Als 1977 die CDU die absolute Mehrheit in Frankfurt erreichte, blieb der überzeugte – aber auch kritische - Sozialdemokrat Hoffmann im Amt. Was ihm damals manche durchaus vorgeworfen haben. Und es gelang ihm, seine Kulturpolitik weitgehend auch in der Ära des liberalkonservativen Oberbürgermeisters Walter Wallmann weiterzuführen. Und dafür auch das nötige Geld zu besorgen, ein Vermögen, das seine Karriere auch später noch auszeichnen sollte. Die Stadt Frankfurt, die zu Beginn der siebziger Jahre mit dem Kampf gegen die Spekulation noch als unregierbar galt, wurde zur Stadt mit dem höchsten prozentualen Anteil der Kultur am Haushalt. Zur Kulturhauptstadt der Bundesrepublik - von Berlin sprach damals keiner.

Hoffmann hat die Losung von der "Kultur für alle" erfunden. Sein erstes großes programmatisches kulturpolitisches Buch hatte diesen Titel (1979), und hinter dieser modernen Losung steckte auch die alte zutiefst sozialdemokratische Vorstellung von der Eroberung der Höhen der bürgerlichen Kultur. Wenn in diesem Buch, wie auch in Hoffmanns späteren, so oft von Diskursen und Lernprozessen die Rede ist, dann wird auch klar, dass diese Eroberung nicht nur lustvoll sein kann, sondern mit Arbeit zu tun hat. Den Folgeband „Kultur für morgen“ schrieb er 1985 schon im Angesicht der konservativen Wende und der ersten Sparkrise. Bis Ende der achtziger Jahre gab es übrigens in fast allen Frankfurter städtischen Museen freien Eintritt, nur Wechselausstellungen kosteten Geld.

Dem Film stand Hoffmann am nächsten. Die von ihm gegründeten Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen  erlebten 1962 mit der Verkündung des „Oberhausener Manifests“ die Geburt des neuen deutschen Autorenfilms. Sein Amt als Kulturdezernent der Stadt Frankfurt begann er mit einem Paukenschlag: Er gründete das erste "Kommunale Kino" in der Bundesrepublik und setzte diese Idee auch gerichtlich gegen die gewerblichen Kinobesitzer durch. Es spielte damals zuerst im Volksbildungsheim, später dann im Historischen Museum und fand schließlich sein Domizil im Deutschen Filmmuseum Frankfurt, das im Jahr 1984 am Museumsufer eröffnete. Auch dieses Haus war eine Vision Hoffmanns: es sollte alles, was zum Film gehört, unter einem Dach vereinen, ein Kino, eine Bibliothek, Ausstellungsräume, Archive – und ein Café, in dem man über das Gesehene diskutieren konnte. Hilmar Hoffmann war auch ein Pionier in Sachen Filmbildung und Medienkompetenz, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Schon in „Kultur für alle“ hatte er beklagt, dass Film nicht Lehrfach an „Höheren Schulen“ sei und diese Bildungsaufgabe den Kommunalen Kinos zugewiesen, die für „Kommunikation, Information, Bildung (durch und über Film), Kreativität“ einstehen müssten. „Glotzen ist nicht sehen“, zitierte er Brechts „Galilei“.

Als Chef einer Kulturbehörde respektierte er die Autonomie seiner Institute. Zumindest im Deutschen Filmmuseum, in dem ich von 1986 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter war, hat er sich programmatisch nie eingemischt. Es gehörte auch zu seinen Tugenden, sich nicht zur Politik seiner - unglücklich agierenden - Nachfolgerin Linda Reisch zu äußern – obwohl er sich immer gerne zu Wort gemeldet hat und seine Streitgespräche legendär waren. Aber einmal hat er diese vornehme Zurückhaltung aufgegeben, in einer der schwärzesten Stunden Frankfurter Kulturpolitik. Im Oktober 1993 beschloss der Magistrat der Stadt Frankfurt die Schließung des Kommunalen Kinos, orchestriert mit hanebüchenen Argumenten von seiten etwa der Kulturdezernentin, dass doch die Filmgeschichte über Video verfügbar sei. Schon in einem Koalitionspapier vom März tauchte die Formulierung von der „Privatisierung“ des kommunalen Kinos auf. Die neue Generation sozialdemokratischer Funktionsträger gerade in der Kultur liebt ja bis heute die Privatisierung – siehe die Vergabe der Deutschen Filmpreise durch die Filmakademie. Hilmar Hoffmann mischte sich ein, er verfasste mit Wolfram Schütte, damals der Filmredakteur der „Frankfurter Rundschau“, eine Erklärung, in der er den Beschluss des Magistrats und seiner Dezernentin als eine „monströse kulturpolitische Ignoranz“ bezeichnete. Und Hoffmann, der große Kulturpragmatiker, initiierte flugs einen Freundeskreis, damit Spenden für das Kino nicht in den allgemeinen Stadtsäckel flossen. Er selbst spendete 10.000 Mark und machte sich ans Sammeln. Auf sein Betreiben hin spendete die Verwertungsgesellschaft Film dem Kino 100.000 Mark. Der Schließungsbeschluss ist nie zurückgenommen worden. Und doch spielt das Kino bis heute.

Aber Hoffmann war nicht nur ein Mann der „Hochkultur“, er integrierte auch alternative Bestrebungen, veranstaltete „Lieder im Park“ und sorgte mit dem Mousonturm für einen neuen Spielort für freie Theatergruppen und Veranstaltungen. "Keine Reden - keine Blasmusik - keine Geschenke" stand auf den Einladungen zu seinen runden Geburtstagsfeiern, als er sie noch im Garten seines  Hauses, dem alten Forsthaus des Frankfurter Vororts Oberrad, feierte. Keine Blasmusik: Hilmar Hoffmann war nie ein Populist, ein Volkstümler. Er hat sich nicht angebiedert und es auch in "seiner" Partei, der SPD, nicht immer leicht gehabt. Kulturverständnis gehörte damals eher nicht zu den Kardinaltugenden der Sozialdemokratie. Wegen Differenzen mit dem damaligen OB Volker Hauff (SPD) schied er 1990 freiwillig aus dem Amt, obwohl er bis 1994 gewählt war.

Von 1993 bis 2002 war Hoffmann Präsident des Goethe-Instituts, das deutsche Kultur im Ausland vermitteln soll. Er hatte es nicht mehr so leicht in einer Zeit, in der auch die Mittel des Bundes sich drastisch reduzierten. 38 Institute mussten in seiner Zeit schließen, aber 19 neue konnte er auch eröffnen. In den neun Jahren seiner Präsidentschaft hat er 45 Millionen Euro an Sponsorengeldern gesammelt. Die Losung von der "Kultur für alle" bekam mit der Arbeit der Goethe-Institute eine neue Dimension. Wer seine Arbeit kennt, weiß, dass es ihm damit nicht um die Repräsentation von so etwas wie Nationalkultur ging. Kulturpolitik, hat er einmal gesagt, und das ist sehr modern, sei „der Schlüssel für alle Friedensbemühungen überhaupt“.

Wenn man ihn in seinem Haus in Oberrad besuchte, hat er meist an seinem Schreibtisch gesessen und gearbeitet. Viele Bücher hat er geschrieben, gerade auch zum Film. Und er hat sie selbst geschrieben. Für sein Buch „Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit – Propaganda im NS-Film“ (1988) kam er immer wieder, wenn es seine Zeit erlaubte, zu uns ins Filmmuseum, um am Schneidetisch die Wochenschauen zu sichten, die er sich aus dem Bundesarchiv besorgt hatte. Aufs Altenteil hat er sich nie zurückgezogen. Bis zu seinem Tod hat er geschrieben, Anfang diesen Jahres erschien mit „Generation Hitlerjugend“ seine Erinnerungen an die NS-Zeit. Zuletzt plante er eine Geschichte des Frankfurter Schauspielhauses. Die muss jetzt ein anderer schreiben.

Rudolf Worschech